SABA Sabine

SABA Sabine

Die erste Sabine aus dem Hause SABA, hergestellt im Jahr 1955.
Langwelle 150 - 350 kHz
Mittelwelle 510 - 1610 kHz
Kurzwelle 5,8 - 12,5 MHz
UKW 87 - 100 MHz
9 FM-Kreise, davon zwei veränderbar durch C
6 AM-Kreise, davon zwei veränderbar durch C
Zwischenfrequenz 6,75 MHz für FM, 460 kHz für AM
Doppel-Simplex-Antrieb zur Vorwahl je eines AM- und FM-Senders
Ferrit-Stabantenne für Mittelwelle und Langwelle, Hilfsantenne für UKW
Bestückt mit 6 Röhren:
UCC85 = FM-Vorstufe
UCC85 = selbstschwingende FM-Mischstufe
UCH81 = AM-Oszillator
UCH81 = 1. FM-ZF Stufe / AM-Mischstufe, geregelt
UF89 = 2. FM-ZF Stufe / AM-ZF Stufe, geregelt
UABC80 = AM-Demodulator und Regelspannungserzeugung
UABC80 = FM-Demodulator
UABC80 = NF-Vorstufe
UL84 = NF-Endstufe
UY85 = Einweg-Gleichrichter
Gehörrichtige Lautstärkeregelung
Klangregler
Permanent-dynamischer Lautsprecher 17x10 cm
Anschlüsse für Hochantenne, Erde, UKW-Dipol, Tonabnehmer und Zusatzlautsprecher 5 Ohm
Betrieb am Gleich- oder Wechselstromnetz umschaltbar 127/220 Volt 65 Watt
Bakelitgehäuse mit den Abmessungen 300x198x170 mm, Gewicht 3,5 kg
Das Gerät wurde in dunkelbraun, elfenbein- oder goldfarben lackiert angeboten.
Bei der unlackierten Version sind auch die Drehknöpfe und die beiden Embleme in dunkelbraunem Ton gehalten.
Neupreis im Jahr 1955 DM: 209.-

Das Gerät ist in dem 1957 gedrehten Film "Zürcher Verlobung" neben Liselotte Pulver und Paul Hubschmid in der elfenbeinfarbenen Version zu sehen. In dem Streifen wird auch eindrucksvoll gezeigt, wie in den 50ern Röhrenradios repariert wurden - mit Heinz Richters "Radiobasten für Jungen" hätte das vieleicht besser geklappt ;-).

SABA Sabine Chassis

Der Aufbau des Gerätes hat große Ähnlichkeit mit der Philips Philetta.
Es ist anzunehmen, daß es sich um einen Lizenz-Nachbau der Philetta BD254U handelt, der von den SABA-Ingenieuren mit einigen SABA-spezifischen Teilen "veredelt" wurde.